Vita 

Verena Ries, 1978 in München geboren, arbeitet als freischaffende Regisseurin, Performerin und Theaterpädagogin u.a. am Jungen DT Berlin, Jungen Schauspiel Hannover, Jungen Schauspielhaus Düsseldorf, Theater an der Parkaue Berlin, BacktoBack Theatre, Melbourne (AU). In Kollaborationen mit unterschiedlichen Künstler*innen verfolgt sie ihr Interesse Geschichte(n) + Orte zu intervenieren, um neue Perspektiven auf die Realität zu öffnen.
Sie lebt mit ihren beiden Kindern und dem Klangkünstler Georg Werner in Berlin Neukölln.

Seit 2015 arbeitet sie kontinuierlich mit Quartett PLUS 1 zusammen.
Ein Streichtrio bestehend aus Kathrina Hülsmann (Viola), Katharina Pfänder (Violine) und Lisa Stepf (Violoncello). Ein Schwerpunkt ihrer transdisziplinären, kollektiven Arbeit ist die musikalisch-performative I: Ritualforschung :I. In ihrer künstlerischen Suche nach musikalisch-performativen Formaten haben sie in den letzen Jahren das Ritual als zeitlose und innovative Form des gemeinschaftlichen Tuns, als sinnliche und sinnvolle Art des ästhetischen Reflektierens gefunden. Es geht den Künstlerinnen um die Auseinandersetzung mit Themen, Objekten und Räumen über die Musik, die das Individuelle im Kollektiven aufgehen lässt, Bedeutung stiftet und ein ganzheitliches Erlebnis herstellt – für alle Altersstufen und barrierefrei.
Aus dieser Zusammenarbeit sind die Projekte I:Die Beste Beerdigung der Welt:l, I:Hinter Glas:I, l:Sprung in der Schüssel:I, l:Sorgfalt:l, l:Kompostition:l und l:Geschenkt!:l entstanden.

Ihre Produktionen werden u.a. vom MWK Niedersachsen, Stiftung Niedersachsen, Niedersächsische Sparkassenstiftung und der Friedrich Weinhagen Stiftung gefördert. Für das Konzept I:Die Beste Beerdigung der Welt:l erhielten Quartett PLUS 1 und Verena Ries den Junge Ohren Preis 2014. Den Förderpreis Musikvermittlung erhielten sie 2019 für ihr Projekt l:Sprung in der Schüssel:I , sowie im Jahr 2021 für das Projekt l:Kompostition:l.

Im Jahr 2020 erhielten Quartett PLUS 1 & Verena Ries das RELOAD Stipendium der Kulturstiftung des Bundes und im Jahr 2021 das Take Care Stipendium des Fonds Darstellende Künste.

2022 Abschluß der Ausbildung "RessourcenAktivierende Trauerbegleitung" bei Chris Paul,
Große Basisqualifikation zur Trauerbegleitung zertifiziert durch den BVT e.V.

Seit 2021 Referentin für memento - Entwicklungen, Bestattungsrituale gestalten: Eine Fortbildungsreihe für Trauerredner*innen und verwandte Berufe, Berlin

Seit 2018 Mitglied und künstlerische Workshopleitung bei Kulturkosmonauten e.V., St. Gallen, Schweiz

2015 Abschluß der Ausbildung "Mediation – Professionelle Konfliktbearbeitung", zertifiziert nach Standards des Bundesverbands Mediation (BM) und der Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familien-Mediation e.V. (BAFM) durch die Alice Salomon Hochschule, Berlin

2014/15 Dozentin für „Reenactment als künstlerische Strategie“- Theaterfestival Theater der Welt (Mannheim), Politik im Freien Theater (Freiburg), Kammercampus 1 (Münchner Kammerspiele)

2013- 2019 künstlerische Beraterin bei dm -drogerie Markt im Ausbildungsprogramm „Abenteuer Kultur“

2010-13 Lehrtätigkeit am IPK, HBK Braunschweig (Institut für Performative Künste)

Seit 2007 freie Regisseurin und Theaterpädagogin in unterschiedlichen Kontexten u.a (Deutsches Theater Berlin, Junges Schauspielhaus Hannover, Junges Schauspiel Düsseldorf, Theater an der Parkaue Berlin, Podewil Berlin, "Abenteuer Kultur" dm-drogerie Markt)

2006/2007 Projektassistentin bei Raumlabor Berlin /Peanutz Architekten am HAU, Theater Hebbel am Ufer, Berlin

1998-2005 Angewandte Kulturwissenschaft und Ästhetische Praxis
(Universität Hildesheim) und Devising Theatre, Dartington (GB/UK)